Standpunkte der Experten

“Ernest ist eine unikale Erscheinung, so wie ein Künstler – Einzelgänger, er beherrscht wirklich diese Technik der Glasstapelung und hat diese zur Bildhauerkunst gemacht. Seine Werke können ohne jegliche Zugeständnisse und Bedingungen als Bildhauerwerke angenommen werden. Diese Werke sind sehr effizient in der Umwelt, weil schon das Material selbst visuell äußerst lebendig und leistungsstark ist. Ernest kann von allen diesen Eigenschaften des Materials vorzüglich Gebrauch machen. Dabei sind diese Glaswerke sehr standfest, es ist keine besondere Pflege notwendig.

Ernest ist so wie ein Bildhauer – Einzelgänger, der einsame Wolf, der zu keinem Rudel gehört und sich nur mit eigener Glaskunst in seiner Werkstatt beschäftigt; dadurch ist er auch unikal und exotisch. Der Vorrang von Ernest ist das, dass er sich mit dieser Technik schon früh beschäftigen begann. Er arbeitet daran sehr konsequent und ‚grabt tief‘, sozusagen, und gibt nicht nach. Es ist ihm nicht so ein Zufall. Momentan hat es schon ernsthaft die ganze bildende und plastische Kunst übernommen. Ernest hat in Bezug auf diese Technik auch mich für mein Projekt beraten, wo Glas so eine Hilfsfunktion erfüllt.“

– Prof. Gleb Pantelejev, Assoziierter Professor der Kunstakademie Lettlands im Bereich der Bildhauerei und des Designs (28/02/2018)

 

“Die Bildhauerei von Ernest Vitins im Glas ist eine recht ungewöhnliche Erscheinung in der lettischen Kunst, was die Palette der in der Bildhauerkunst traditionell verwendeten Materialien deutlich erweitert und die Möglichkeiten der visuell plastischen Expression besonders bereichert. Unsere Erfahrung der Bildhauerkunst ist nicht reich an Verwendung von Glas als Material für Bildung tektonischer Konstruktionen in Design- und Plastikobjekten, deshalb ist der Weg von E. Vitins vom recht einfachen Angebot des Objekts der Memorialkunst in der Diplomarbeit der Kunstakademie Lettlands bis zu großzügigen Designobjekten als Bezeugung der hoch einzuschätzenden Entwicklung sowohl im Sinne der Aneignung der Technologien, als auch der Meisterschaft anzusehen. Mit der Nutzung ähnlicher technologischen Lösungen in der Bildung der Glasobjekte haben sich seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts mehrere Künstler in der Welt hinreißen gelassen, doch ist Hinkommen des jungen Künstlers E. Vitins zur Suche der Möglichkeiten der uneingeschränkten Erweiterung der Ausdrucksmittel des Glases als modernen Bildhauermaterials als eine bedeutsame Errungenschaft anzusehen. Durch Nutzung der Computermodellierung, unter Einbeziehung der Möglichkeiten der modernen Technologien, die physikalischen koloristischen Eigenschaften und Strahlenbrechungseigenschaften des Glases durch die von den künstlichen Lichtquellen gegebenen Möglichkeiten zu ergänzen, bezeugt das Schaffen von E. Vitins ein stetiges Wachstum als das von einem suchenden Künstler.”

– Prof. Dr.habil. art. Ojars Sparitis, Professor der Kunstgeschichte, Präsident der Lettischen Akademie der Wissenschaften (22/02/2018)

 

“Ernest Vitins ist der erste in Lettland, der die ganze seine Zeit widmet, um die Glasstapelung professionell zu entwickeln und damit zu arbeiten, die technischen und ästhetischen Aspekte zu entwickeln. Alle Studenten der Glaskunst der Akademie gehen im ersten Studienjahr alle Techniken durch, doch selten wählt jemand dies als Hauptrichtung seiner Karriere. Vielmehr gibt es wenige Absolventen, welche ihre Arbeit im Bereich der Glaskunst fortsetzen und erfolgreich fortsetzen. Es freut mich, dass Ernest so engagiert und aktiv tätig ist! Und wenn auch im Vergleich mit der Welt wir in Lettland wenig Leute sind, weist das, was die Künstler wie Ernest, machen, nach, dass wir in der rechten Zeit und am rechten Ort sind – wir bleiben nicht zurück, machen aber das, was aktuell ist! Ich wünsche Ernst Erfolg – er hat alles!“

– Prof. Inguna Audere, Professorin der Kunstakademie Lettlands in der Fakultät für bildende und plastische Kunst, im Departement für Glaskunst. Gründerin des Glaskunst- und Studienzentrums  (09/02/2016)